T.RAUMSCHMIERE ambient set

T.Raumschmiere

Es braucht offenbar einen neuen Begriff von Ambient, um sich der Musik auf diesem Album annähern zu können. Einer Musik, die niemals absichtsvoll klingt, gleichzeitig aber so zwingend ist. Was damit zu tun haben mag, dass ausgerechnet Shitkatapult-Labelgründer Marco Haas aka T.Raumschmiere hier verantwortlich zeichnet. Als T.Raumschmiere hat Haas einen Sound zwischen Bassmusik, Punkrock und Industrial geprägt, für den man am ehesten die Namen seiner Platten sprechen lässt: Monstertruckdriver, Sick Like Me, I Tank U… jeder weiß, wovon hier die Rede ist. Dass sein neues Album schlicht „T.Raumschmiere“ heißt, ist nur folgerichtig. Diese Platte ist eindeutig ein hervorragender Schmierstoff für Träume.


Haas hat den Ruf, bei seinen Livesets keine Gefangenen zu machen. Verzerrte Beats, mörderische Bässe, jagende Abfahrt. Und nun die Kehrseite, das Negativ von dem Sound, mit dem T.Raumschmiere bekannt geworden ist. Womit wir dem Verständnis dieser magischen Ambientmusik ein Stück näher gekommen sind. Denn der Schatten von T.Raumschmiere kommt zwar nicht mit massiven Beats und Bässen daher. Aber er ist so groß und dunkel, dass man meint, ihn greifen zu können.

In den vergangenen Jahren hat Marco Haas neben seiner Tätigkeit als Labelbetreiber, Musiker und DJ auch als Produzent für unter anderem Dieter Meier, Fraktus, Barbara Morgenstern, das Bierbeben oder Ofrin gearbeitet. Das neue Album von shrubbn!!, dem gemeinsamen Projekt von Haas und Ulli Bomans, wird auf Shitkatapult erscheinen.

 

Ausschnitte vom neuen Album

raumschmiere.com

 

Gesprächskonzerte

In Saal 1 bieten Künstler, Musiker oder Entwickler Konzert-ähnliche Performances und Präsentationen von bis zu 20 Minuten, innerhalb derer sie auch die verwendete Technik oder Geräte erklären und Fragen beantworten.
(Bitte) nachgelagerte Erklärungen bzw. das Gespräch sollte maximal die Hälfte der Zeit in Anspruch nehmen.

Die zum Teil filigranen Produkte und die technische Anwendung werden über Monitore und Videotechnik angemessen sichtbar gemacht, die Darbietungen werden zur späteren Veröffentlichung mitgeschnitten.

Der Begriff „Gesprächskonzerte“ wurde geprägt von Oskar Sala, der Konzerte so benannte, wenn er das in der Regel verwendete Mixtur-Trautonium im nachfolgenden Gespräch erläuterte.

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