JayEmsonic Waves - Juergen Michaelis

Experience the grid -
Jürgen Michaelis am Akasha Synth

In der Weisheitslehre der Veden bezeichnet das Sanskrit-Wort Akasha das „Gedächtnis der Welt“. Es bedeutet eine klare Vorstellung davon, wie der Geist in die Welt kommt – als ein Feld. Alles, was wir denken, fühlen oder tun wird in diesem Feld gespeichert und bleibt als geistige Information erhalten.
Klang als die unmittelbare Manifestation von Geist ist das Thema dieses Netzwerksynthesizers: Akasha Synth. Seit 5 Jahren arbeitet Jürgen Michaelis in unregelmäßigen Intervallen an dieser Klangsynthese.
In einer weiteren Auffassung könnte man Akasha auch als das „Collective Conciousness“, also das verbindende kollektive Bewusstsein bezeichnen. Die Welt ist synchron, und sie war es lange bevor es das Internet gab. Was sind schicksalshafte Begegnungen? In den Synchronizitäten, also im zeitgleichen Auftreten unterschiedlicher Ereignisse und Absichten scheinen sie sich zu entfalten. Dabei spielt die Resonanz eine unmittelbare Rolle. Ist Evolution letztlich auf das Wirken einer Matrix von orchestrierten Resonanzen zurückzuführen?
Im Akasha Synth sind geometrische elektronische Module miteinander verknüpft und bilden eine Matrix. Die Module sind entweder Dreiecke, Vierecke oder Fünfecke – damit können alle platonischen Körper und viele dreidimensionale Gitternetze gebildet werden.
Die Matrix ist analog und ergibt sich aus den geometrischen Strukturen der Module, ähnlich wie in einem Kristallgittter. Entlang der Matrix arbeitet ein Netzwerk von VCAs, das alle Gridmodule miteinander verbindet.
Jedes der Gridmodule verfügt über Submodule, die als winzige Filter, Effekte und Synthesizer arbeiten. Jeder dieser Knoten verfügt wiederum über eigene Sequenzen, die unterschiedliche Metren (Anzahl von Steps) haben können.
Angetrieben von einem gemeinsamen Takt, breiten sich die resonanten Synchronizitäten dieser Maschine aus wie die Wellen eines Gedankens - und seine kollektive Impulse mögen in das Bewusstsein der Zuhörer gelangen.

Jürgen Michaelis Kurzbio

Aus der zwingend nötigen Synthese zweier Leidenschaften – Elektronik und Musik - bahnte sich schon in den frühen 80er Jahren während der Schule und Uni in West-Berlin der Weg in die Audiotechnik und Musikelektronik an. Verstärker, Gitarrensynthesizer und erste Drum Maschines entstehen bereits.

Seit 1989 arbeitet Jürgen Michaelis professionell in der Audio- und Musikbranche als Techniker und Entwickler eigener Systeme. Seit 1995 entwickelt er unter dem Namen Jomox zuerst Midi-Interfaces für Nachrüst-Kits. Später dann kommen Drum Machines, Filterboxen und Analogsynthesizer hinzu, die sich ab 1997 weltweit verkaufen. Nebenher widmet sich Herr Michaelis auch experimentellen Klangerzeugern und einer eigenen, unorthodoxen Klangsynthese – die Resonante Neuronen Synthese. Die experimentellen Kunstobjekte laufen unter dem Label Jayemsonic. Bis heute hat er unter Jomox und Jayemsonic viele namhafte Klang-Produkte herausgebracht, die sich weltweit großer Beliebtheit bei Usern der elektronischen Musik erfreuen.

www.jomox.de

www.jayemsonic.de

 

Gesprächskonzerte

In Saal 1 bieten Künstler, Musiker oder Entwickler Konzert-ähnliche Performances und Präsentationen von bis zu 20 Minuten, innerhalb derer sie auch die verwendete Technik oder Geräte erklären und Fragen beantworten.
(Bitte) nachgelagerte Erklärungen bzw. das Gespräch sollte maximal die Hälfte der Zeit in Anspruch nehmen.

Die zum Teil filigranen Produkte und die technische Anwendung werden über Monitore und Videotechnik angemessen sichtbar gemacht, die Darbietungen werden zur späteren Veröffentlichung mitgeschnitten.

Der Begriff „Gesprächskonzerte“ wurde geprägt von Oskar Sala, der Konzerte so benannte, wenn er das in der Regel verwendete Mixtur-Trautonium im nachfolgenden Gespräch erläuterte.

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